Erklärung Linsentypen

Intraokularlinsen sind Kunststofflinsen, die bei der Operation des Grauen Stars heute als Ersatz für die körpereigene Linse in das Augeninnere eingesetzt wird. Man unterscheidet Hinterkammerlinsen (Standard) und Vorderkammerlinsen, faltbare Linsen (aus Acrylat oder Silikon) und starre Linsen (aus Plexiglas).

Intraokularlinsen von Dr. Schmidt haben einen Gesamtdurchmesser von 11.6 bis 14 mm (Größenvergleich Bild rechts oben).

Diffraktive Intraokularlinsen

Diese Multifokallinsen Intraokularlinsen, die ein gutes Sehvermögen über den gesamten Sehbereich von nah bis fern und dadurch weitgehende Brillenunabhängigkeit ermöglichen. bündeln das einfallende Licht derart, dass Gegenstände in der Nähe und in der Ferne ohne Sehhilfe scharf gesehen werden können. Patienten haben mit diesen Linsen die Möglichkeit, im Anschluss an eine Operation auf eine Brille verzichten zu können.

Torische Intraokularlinsen

Bei vielen Patienten liegt eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) vor. Wollen diese Patienten nach der Operation in der Ferne oder in der Nähe ohne Brille scharf sehen, so kann zur Kompensation dieses Fehlers eine sogenannte torische Intraokularlinse implantiert werden. Diese Linsen sind in einer Ebene stärker gewölbt und müssen im Augeninneren entsprechend platziert werden, dass sie die Verkrümmung der Hornhaut Sie bildet den vorderen, glasklar durchsichtigen Teil der äußeren Augenhaut. Ihr Durchmesser beträgt ca. 11 bis 12 mm, ihre Dicke im Zentrum 0,5 bis 0,6 mm. ausgleichen können.

Add-On Intraokularlinsen

Diese Linsen werden nach durchgeführter Linsenimplantation in einem zweiten Eingriff eingesetzt. Dadurch kann eine vorhandene Fehlsichtigkeit korrigiert und die Sehleistung des Patienten weiter verbessert werden. Alle Add-On Als "Add-On" beschreiben wir das Konzept einer „Zweit-IOL“, die zusätzlich zu einer herkömmlichen Kapselsacklinse in den Sulcus ciliaris implantiert wird.Dadurch sind Korrekturen wie sphärische Refraktionsfehler (Hyperopie, Myopie), Hornhautastigmatismus oder pseudophake Presbyopie möglich. Durch eine gelbe Add-On Linse kann auch für einen Netzhautschutz gesorgt werden. Intraokularlinsen sind auch mit Blaufilter lieferbar. Damit bieten sie einen besonderen Schutz vor möglichen Gefährdungen der Netzhaut durch kurzwelliges blaues Licht.

Der Vorteil von Add-On IOLs:

Im Gegensatz zu Laser-Eingriffen zur Sehfehlerkorrektur (LASIK, etc.) wird bei dem Verfahren mit Add-On Linsen kein natürliches Hornhautgewebe abgetragen. Die Hornhaut des Auges bleibt bis auf einen kleinen (sofort wieder verschließenden) Einschnitt von wenigen Millimetern am Hornhautrand unberührt. Da kein Gewebe abgetragen wird, ist der Vorgang reversibel, d.h. die Add-On Linse könnte jederzeit wieder entnommen werden.